
CHRISTIANE
2013
Farbe auf Leinwand
30 x 24 x 2 cm

CHRISTIANE
2013
Farbe auf Leinwand
30 x 24 x 2 cm
Porträts – Spiegelungen des Inneren
In den Porträts von Axel Kolvenbach geht es nicht um Abbild oder Ähnlichkeit. Die Leinwand wird hier zu einem Übergang, an der sich das Äußere in das Innere verkehrt. Nicht das glatte Antlitz, nicht die gefällige Schönheit, sondern die Verdichtung von Ausdruck und Stimmung sind die eigentliche Substanz seiner Malerei.

NOAH
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Farbe auf Leinwand
24 x 18 x 2 cm

TITEL
2016
Farbe auf Leinwand
100 x 200 x 5 cm
Die Gesichter treten aus sich heraus – Augen die hervorbrechen, Züge die sich dehnen, Schichten, die freigelegt werden. Kolvenbach begreift das Porträt nicht als Reproduktion, sondern als Enthüllung. Das Modell gibt nicht nur seine Gestalt, sondern öffnet eine Resonanz, die durch die Farbe zu Tage tritt. So entsteht ein Bild, das mehr zeigt, als im Spiegel sichtbar wäre: das Umgeschlagene, das Herausgeschälte, das, was sonst verborgen bleibt.

TITEL
2016
Farbe auf Leinwand
100 x 200 x 5 cm

TITEL
2016
Farbe auf Leinwand
100 x 200 x 5 cm
Axel Kolvenbach
Detailaufnahmen mit Fokus auf Textur der Gemälde
Axel Kolvenbach

SOFIE MIT PONNY
2018
Farbe auf Leinwand
40 x 30 x 2 cm

KLEINES MÄDCHEN
2020
Farbe auf Leinwand
30 x 24 x 2 cm
Dabei ist jedes Porträt eine Bewegung durch den Menschen hindurch. Kolvenbach überschreitet die Grenze der Oberfläche, er tastet sich an die unsichtbaren Schichten von Emotion, Verletzlichkeit und Ausdruckskraft heran. In der Malerei wird diese Bewegung nicht analytisch, sondern sinnlich erfahrbar: Farbe als Haut, Linie als Stimme, Licht als Spiegel einer inneren Erschütterung.
Axel Kolvenbach

TITEL
2016
Farbe auf Leinwand
100 x 200 x 5 cm

TITEL
2016
Farbe auf Leinwand
100 x 200 x 5 cm
Die Porträts sind so weniger Einzelbilder als vielmehr Chiffren menschlicher Existenz. Sie tragen in sich eine Spannung zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Konkreten der Physiognomie und dem Unbestimmbaren des Ausdrucks. Das Innere wird sichtbar, nicht als psychologisches Profil, sondern als Bild der conditio humana – unverstellt, fragil, intensiv.
